Ärzte – was sie jeden Tag für uns tun

Viele Menschen unterschätzen die Arbeit, die Ärzte jeden Tag für uns leisten. Damit das nicht mehr so ist, berichte ich euch hier, wie ihre Arbeit denn so aussieht. Hier informiere ich euch über die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ und unter anderem erzählt Doktor med. Werner Göttinger über die Arbeit in seiner Praxis.


„Ärzte ohne Grenzen“ ist eine Organisation die Menschen auf der ganzen Welt, die in Not geraten sind und es in ihren Ländern zu wenig Ärzte und Krankenhäuser gibt, hilft. Menschen wie zum Beispiel Leute, die wegen ihrer Religion diskriminiert werden, oder solche, die im Krieg verletzt wurden. Gegründet wurde die Organisation in Frankreich vor etwa 50 Jahren. „Medecins sans frontaires“- das heißt „Ärzte ohne Grenzen“. Tausende Mithelfer hat „Ärzte ohne Grenzen“ bisher. Sie alle wollen nur eins – sie wollen den armen Menschen der Welt helfen. Dazu reisen sie in ferne Länder, wie zum Beispiel Afghanistan, Angola, Äthiopien, China, Griechenland, Georgien und viele, viele Länder mehr. Das Ziel dieser Organisation ist leicht: Das Leiden der Welt beenden. Damit man das aber auch umsetzten kann, benötigt „Ärzte ohne Grenzen“ noch viel mehr Mithelfer.

Die Organisation erlebt viele Fälle von Lungenentzündung, Malaria, Mangelernährung, Masern und Ebola.

Ein Mal wurde in Afghanistan ein „Ärzte ohne Grenzen“ – Krankenhaus bombardiert. Dabei starben 50 Menschen, darunter 12 Krankenpfleger. So etwas passiert häufiger, da in den Krankenhäusern verschiedene Religionen untergebracht sind.

Bei Doktor med. Werner Göttinger geht es etwas ruhiger zu. in seiner Praxis hat er rund 14 Angestellte und hilft jeden Tag ungefähr 30 Patienten. Manche denken jetzt vielleicht: „Pff! Das ist doch gar nichts!“, doch das stimmt nicht, da seine Praxis in einer kleinen Stadt ist. Jeden Tag steht er um 6:00 Uhr auf, und bereitet sich auf den folgenden Tag vor, bis dann um 9:00 Uhr die Praxis öffnet. Selbst operiert er nicht, da er ja nur eine kleine Praxis hat.

Er mag seine Arbeit sehr, da er schon immer erfahren wollte, wie ein Mensch funktioniert. „Der äußerst enge Kontakt zum Menschen und die Fähigkeit, helfen zu können waren meine Triebfeder zur Berufswahl.“

So geht er jeden Tag seiner gewohnten Arbeit nach, mit dem schönen Motto: „Man sollte alles so einfach machen wie möglich, aber nicht noch einfacher.“ (Zitat von Albert Einstein)

Es ist klar, dass das Medizinstudium sehr lange dauert, aber ich bin mir sicher, dass es sehr interessant und aufschlussreich ist. Denn hat man das Studium erst ein mal abgeschlossen, kann man den Menschen genauso helfen wie „Ärzte ohne Grenzen“ oder Doktor med. Werner Göttinger es tut.

Hoffentlich habe ich mit diesem Artikel aus verzweifelten Abiturienten, die nicht wissen was sie studieren sollen, ein paar zukünftige Mediziner gemacht.

von Richard Schwamberger, 6e

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